Ein ausverkaufter Saal, gespannte Stille und viele offene Herzen: So erlebte ich meine Lesung im Bürgerhaus Balve – einen Abend, der für mich den Auftakt meiner Lesetour 2026 markiert. Rund 60 Gäste folgten der Einladung der Bücherei Balve im Rahmen der Reihe „Buch & Genuss“. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, sogar der Balkon wurde genutzt. Schon beim Ankommen war spürbar: Hier besteht Interesse an mehr als Unterhaltung – an innerer Bewegung, an ehrlicher Auseinandersetzung, an Entwicklung.

Im Mittelpunkt stand mein Buch „Wie ich mir, so ich dir – eine heilsame Reise zu Selbstliebe und Beziehungsglück“. Kein klassischer Ratgeber, sondern ein erzählendes Sachbuch, das fachliches Wissen, therapeutische Erfahrung und persönliche Lebenswege miteinander verbindet. Die Lesung kreiste um zentrale Fragen: Wie frei sind wir wirklich in unseren inneren Entscheidungen? Welche frühen Prägungen wirken bis heute in unseren Beziehungen? Und was bedeutet es, zu sich selbst zurückzukehren? Meine Einladung an diesem Abend war bewusst keine Sammlung von Ratschlägen. Vielmehr ging es darum, das Herz anzusprechen und Räume zu öffnen, in denen Zuhörerinnen und Zuhörer sich selbst wiederfinden konnten. Viele Rückmeldungen nach der Lesung beschrieben genau das: ein inneres Wiedererkennen, Nachdenklichkeit, Berührtsein.

Ausgehend von Szenen aus meiner Praxis und der erzählerischen Reise nach Kalamaki auf Kreta, einem Ort, der für mich seit Studienzeiten Heimatqualität hat, konnten die Gäste erleben, wie innere Entwicklung, Beziehungsgeschichte und therapeutische Erkenntnisse ineinandergreifen. Ein besonderer Moment war die szenische Lesung: Eine Therapieszene wurde dialogisch lebendig, getragen von der warmen, sonoren Stimme meines Lebensgefährten, der dem Patienten Thorsten seine Präsenz lieh. Diese Form ließ viele noch tiefer eintauchen. Bewusst habe ich während der Lesung Raum für Gespräche gelassen – für Fragen, persönliche Resonanzen und einen offenen Austausch, auch jenseits des Buches. Literatur darf verbinden.

Was mich besonders berührt hat, waren die Stimmen nach der Lesung: „Das spiegelt so viel aus meinem eigenen Leben.“ „Ich bin nachdenklich geworden und gleichzeitig hoffnungsvoll.“ „Man spürt, dass hier Lebenserfahrung und Herz sprechen.“ Genau das war meine Intention beim Schreiben: Menschen innerlich zu erreichen, anzurühren und Impulse zu geben für mehr Selbstliebe, innere Freiheit und gelingende Beziehungen. Beim anschließenden Signieren war mir wichtig, nicht nur Namen zu schreiben, sondern persönliche Widmungen. Mitgeben wollte ich Herzenswünsche für den jeweiligen Weg. Danke an alle, die mein Buch mit nach Hause genommen haben, um diese Reise fortzusetzen.

Die Lesung in Balve war für mich mehr als ein einzelner Abend. Sie war ein kraftvoller Startpunkt. Im Laufe des Jahres 2026 werde ich an zahlreichen weiteren Orten in Deutschland lesen. Ich wünsche mir, auch dort Menschen zu begegnen, die sich angesprochen fühlen – die neugierig sind auf sich selbst, auf Beziehung, auf innere Entwicklung. Wenn Sie diese Zeilen lesen und spüren, dass etwas davon mit Ihnen in Resonanz geht: Vielleicht begegnen wir uns bei einer der kommenden Lesungen.

von Herzen
Padma Tewes

P.S. Wer mein Buch bei mir bestellt, bekommt es natürlich ebenfalls mit einer persönlichen Widmung
(auch für Freunde oder Partner) von mir zugeschickt!


Newsletter abbestellen? Kurze Info an: psych.prax.tewes@t-online.de